Fütterung: Pülverchen und Co

Hier noch mal schriftlich, wie ihr die Pülverchen füttern könnt.

Die Welpen bekommen jetzt am Anfang vier Mahlzeiten täglich. Davon sollten drei Mahlzeiten Hühnerhälse sein und eine Joghurt/Quark oder Gemüse (könnt ihr natürlich auch mischen).

Aber immer erst mal einzeln probieren, damit ihr seht, was hund frisst und was er vielleicht nicht so gern mag.

Das Gemüse sollte so gemischt sein, dass die Hälfte über der Erde wächst, z.B. Zucchini, Gurken, Kohl (evtl. blanchieren), Spinat usw., die andere Hälfte unter der Erde, also Karotten, Rote Bete, Pastinaken usw.

Nicht füttern solltet ihr alle Nachtschattengewächse (Tomaten, Paprika, rohe Kartoffeln), Zwiebeln und Avocados.

Dabei muss nicht pro Mahlzeit Halbe-Halbe gemischt werden, sondern ihr solltet darauf achten, dass es auf den Monat gesehen ungefähr hinkommt.

Grüner Pansen ersetzt eine Gemüsemahlzeit.

Die Pülverchen mischt ihr am besten in die Joghurt- oder Gemüsepampe  :wink:   im Wechsel  mit rein, d.h. an einem Tag

  • 1/2 Teel. Seealgenmehl
  • 1 Messerspitze Hagebuttenmehl
  • 1 Essl. kaltgepresstes Öl

Am anderen Tag

  • 1/2 Teel. Bierhefe
  • 1/2 Teel. Knoblauchgranulat
  • 1 Essl. kaltgepresstes Öl

Die Öle solltet ihr wechseln: 4 Tage die Woche gebt ihr das Lachsöl, 3 Tage die Woche ein anderes hochwertiges Öl, z.B. Leinöl, Distelöl, Kürbiskernöl, Olivenöl usw.

Es sollte kein Sonnenblumenöl gefüttert werden, da es im Verdacht steht, bei Hunden Krebs zu begünstigen.

Die gemahlenen Eierschalen gibt es immer dann, wenn ihr keine fleischigen Knochen füttert, d.h. eine Hühnerhalsmahlzeit  durch  Rinderhack, Maul- und Stichfleisch oder Leber (1x pro Woche) usw. ersetzt.

Jetzt im Frühling könnt ihr sehr gut pürierte frische Kräuter füttern, z.B. junge Löwenzahnblätter, Brennesselblätter, Schafgarbe usw.

Sehr gut sind auch Sprossen aller Art (die sind vor allem im Herbst und Winter tolle Vitaminlieferanten), z.b. Alfalfa, Weizenkeime, Linsenkeime usw.

Noch Fragen?

6 Kommentare zu “Fütterung: Pülverchen und Co”

  1. Anna schrieb am Montag, 11. Mai 2009 um 19:49

    Bei Knoblauch (gerade dem hochkonzentrierten Granulat) scheiden sich aber auch die Geister, ob es gut ist oder sogar eher schädlich :weg:
    Ich füttere keinen frischen Knoblauch und auch kein Granulat :frieden:

  2. Bei frischem Knoblauch musst du glaub ich, wenn ich mich recht entsinne, ca. 6000 Zehen in der Woche verfüttern, damit es schädlich ist… oder waren es nur 3000? Aber auf jeden Fall recht viele.

  3. Marion schrieb am Dienstag, 12. Mai 2009 um 10:00

    Hallo liebe Geli,

    Hahnenfußgewächse sind schwach giftig :kotz: ! Bitte nicht verfüttern.

    Liebe Grüße Marion

  4. Wie gut, dass wir dich haben, also kein Hahnenfuss :surprised:

  5. gabi.piskol schrieb am Dienstag, 12. Mai 2009 um 18:27

    Hahnenfuss lassen auch die Kühe auf der Weide meistens stehen. :wink:

  6. mh ok dass man soviel verfüttern muss wusste ich nicht. Aber wie sieht das bei Granulat aus? Das ist ja sehr viel höher konzentriert als frischer Knoblauch :achsel:

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