ASCA-Obedience

ASCA-Obedience wird eigentlich immer zu den großen ASCA-Showwochenenden angeboten. Gelaufen wird nach dem Reglement des ASCA, also amerikanisches Obedience.

Von der Schwierigkeit der Übungen ist es wirklich gut machbar – wer die BH laufen kann, schafft auch locker die Novice/Anfänger-Klasse. Es sind nur sehr kurze Einheiten, also kein kilometerlanges Fußgehen, was gerade für Einsteiger sehr gut ist.

Die Übungen sind in Gruppenübungen und Einzelübungen eingeteilt. Gruppenübungen sind das Sitz (1 Minute, 30 Punkte) und Platz (3 Minuten, 30 Punkte) in der Gruppe, die Hundeführer stehen an der anderen Seite des Rings zu den Hunden gewandt – einzige Schwierigkeit ist, dass die Hunde sehr nah nebeneinander sitzen/liegen, ca. 1,5 – 2m.

Einzelübungen sind:
1.) Leinenführigkeit mit Halt, Winkeln, Kehrtwendungen und Geschwindigkeitswechseln und eine Acht um zwei Leute mit Halt (40 Punkte)
2.) Stehen und Betasten (30 Punkte)
3.) Freifolge (gleicher Ablauf wie Leinenführigkeit = 40 Punkte)
4.) Heranrufen mit Vorsitz und Grundstellung (30 Punkte)
Maximale Gesamt-Punktzahl = 200 Punkte

Jede dieser insgesamt 6 Übungsteile muss mit mindestens der Hälfte der maximalen Punktezahl bestanden werden, sonst gilt die ganze Prüfung als nicht bestanden. Heißt z.B., legt sich Hundi beim langen Sitz hin, ist die ganze Prüfung nicht bestanden. Insgesamt bekommt man eine Qualifikation für mindestens 170 von maximal 200 Punkten. Nach 3 Qualifikationen gibt es den CD-Titel, der ab sofort hinter dem Namen des Hundes steht, ein schönes Zertifikat direkt aus USA und die Startberechtigung für die nächste Klasse, Open.

Wichtig sind auch die Signale, die vom Hundeführer gegeben werden. Jedes Zusatzkommando gibt mindestens einen Punktabzug, bei manchen Übungen führt es zu einer Nullrunde (z.B. zweites Kommando beim Heranrufen).

Macht sehr viel Spass, da die Übungseinheiten wie gesagt sehr kurz gehalten sind, also (noch) keine sehr lang andauernde Konzentration vom Hund gefordert wird. Zwischen den Übungen darf der Hund gelobt werden, also auch wieder eine Auflockerung.

Diese Turniere werden immer in englisch geleitet, da die Richter aus Amerika eingeflogen werden – Deutschland hat bislang nur 2 ASCA-Obedience Richter :wink: Es gibt aber immer auch einen Übersetzer am Ring und die Ansagen, die der Richter macht, sind standardisiert. Preise für Qualifikationen, Platzierungen und bester Lauf des Tages sind üppig, schaut euch mal die schönen Schleifen von Zoe und mir an, die wir in nur zwei Turnieren gewonnen haben: :biggrin:

Falls jemand von euch Interesse daran hat am reinen Aussie-Obedience zu starten, Fragen hat oder Termine wissen möchte, meldet euch einfach bei mir. Zoe und ich sind alte Hasen beim ASCA-Obedience… :wink:

2 Kommentare zu “ASCA-Obedience”

  1. Jana schrieb am Samstag, 22. August 2009 um 18:11

    Ich dachte bei der Anfängerklasse läuft man nur mit Leine oder hab ich das falsch verstanden?

  2. Es gibt noch die Unterklasse Sub-Novice, da wird jede Übung mit Leine gemacht. Gibt aber keine Titel oder Qualifikationen, ist zum Einstieg sicherlich auch gut!

Einen Kommentar hinterlassen

You must be logged in to post a comment.